Verein der Traberfreunde e.V.

 

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Antike Anspannung im HochradsulkyKleines Traber ABC - Teil 4

Kilometerzeit
wird für alle das Rennen absolvierende Pferde errechnet. 1:21,4 heißt dann, daß der Traber im Durchschnitt eine (1) Minute und 21,4 Sekunden für den Kilometer benötigt hat.

"Latten bekommen"
oder "an die Latten kommen" nennen die Traberspezis Pferde, die direkt vom Start weg an die Spitze des Feldes kommen. Pferde, die ihre besten Rennen "an den Latten laufen", bezeichnet man auch als Frontrenner.

Meile
ist die kürzeste Renndistanz im deutschen Trabrennsport. Unter diesen klassischen 1.609 Metern geht nichts. Neben dieser Sprintdistanz gibt es noch die Mitteldistanz (ca. 2.000 / 2.100 Meter) und die Steherdistanz (mindestens 2.600 Meter).

Nummerndecke
oder Kammdeckelnummern muß jedes auf der Bahn befindliche Pferd tragen. Durch sie wird die Identität des Trabers kenntlich gemacht. Welche Farbkombination für welches Rennen maßgeblich ist, steht im Rennprogramm. Ganz Pfiffige erkennen dies auch an der Farbtafel, die meist im Innenraum der Bahn aufgestellt ist.

Ordnungsmittel
sind Strafen, die die Rennleitung bei Verstößen gegen die Trabrennordnung verhängt. Im einzelnen sind dies Geldbußen, Fahrverbote oder gar eine Ausschließung des Teilnehmers.

Parade
erfolgt vor jedem Rennen. Die Pferde präsentieren sich "im Gänsemarsch" dem Publikum, während auf fast allen deutschen Trabrennbahnen die "Amboß-Polka" dazu erklingt. Vor Großereignissen erfolgt sogar eine Einzelvorstellung jedes Teilnehmers.

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