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Der Schweifriemen
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Schweifriemen nennt man jenen Riemen, der vom Sattel aus über die Kruppe des Pferdes bis zum Schweif und unter der Schweifrübe hindurch reicht. Er verhindert das Rutschen des Sattels nach vorne. Schweifriemen werden überall dort verwendet, wo der Sattel unbedingt perfekt halten muss -zum Beispiel in Arbeitsreitweisen wie bei den spanischen Vaqueras oder den südfranzösischen Guardians - und auch dort, wo der Körperbau des Pferdes ein Nach-vorne-Rutschen des Sattels hervorruft, was beispielsweise bei vielen Isländern, Haflingern, Eseln und Maultieren der Fall ist.

Trotzdem sollte er nur dann verwendet werden, wenn der (gut passende) Sattel auch wirklich rutscht, und nicht einfach deshalb, weil das Pferd einer Rasse angehört, bei welcher (vielleicht traditionsgemäss) alle Vertreter einen Schweifriemen tragen. Denn auch innerhalb einer Rasse gibt es zum Teil grosse Unterschiede in Sachen Körperbau, so dass man nie verallgemeinern sollte. Das wichtigste am Schweifriemen überhaupt ist, dass er perfekt passt, dem Pferd angenehm ist und weder scheuert nach klemmt.

Beim Anpassen von Schweifriemen - die es in verschiedensten Ausführungen für alle Satteltypen gibt - muss darauf geachtet werden, dass zwischen Pferdekruppe und Schweifriemen noch eine (hochgestellte} Hand Platz hat. Bei Schweifriemen, die unmittelbar bei der Schweifrübe verstellbar sind, sollte die Öffnung für den Schweif nicht zu eng verschnallt sein, damit die Schweifrübe nicht gequetscht wird und nichts klemmt und scheuert.

Von Zeit zu Zeit sollte immer wieder überprüft twerden, ob der Schweifriemen nach wie vor korrekt passt. Beim Anlegen eines Schweifriemens ist peinlichst genau darauf zu achten, dass keine Schweifhaare eingeklemmt werden, was für das Pferd sehr unangenehm ist. Ist ein Pferd besonders empfindlich, sollte der Schweifriemen im Bereich der Schweifrübe mit Fell gepolstert werden.

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